Samstag, 25. Juni 2016

{Superfoods in Köln} Bowls, Smoothies, Immunity Shots: “The Great Berry“ im belgischen Viertel



Beim Betreten des Ladens auf der Limburger Straße 18 strahlt einem die geballte Ladung Energie entgegen. Es riecht nicht nur super gesund und frisch. Die beiden kleinen Räume vereinen sich zu einem großen, hellen Gastraum. Das Herzstück, die Theke, wurde von einem Schreiner in liebevoller Feinarbeit perfekt auf das Ambiente abgestimmt. Der dunkle Dielenboden bildet einen Kontrast, sodass der Laden nicht klinisch rein aussieht – sondern einfach gemütlich. Hier sind #healthyfood, #fitnessfood und #eatclean beheimatet. Kurz: #superfood! Und damit hat Köln einen neuen Lifestyle-Hotspot mit der Eröffnung von „The Great Berry“ gewonnen.

Ein neuer Saft-Dealer ist in der Stadt – und der bringt mehr mit als „nur“ Smoothies! Bowls, Salate, Detox-Getränke, Immunity-Shots und eben Superfood.




Laura und Alex haben hier ihren Traum verwirklicht und teilen ihre gesunde Lebensweise im belgischen Viertel. Nach langer Suche haben die beiden einen Laden gefunden und eine Wohlfühloase zwischen dem Trubel an den Ringen geschaffen.
Für mich kam der erste Besuch genau richtig. Solche Tage kennt doch sicher jeder. So Tage, an denen wie irre jeder Agenda-Punkt erfüllt wird, richtige Mahlzeiten ausfallen und der Körper sich schlapp fühlt. Ein solcher Tag hat sich bei mir auf drei Wochen erstreckt. „Semesterende“ nennt man das. Und dann kam ich in diesen Laden. Nach einer Açaí-Bowl und einem Immunity Shot war ich wieder fit – zumindest fühlte ich mich so. Ich war vor dem Besuch in der Bar kurz davor, einen Termin am Abend abzusagen. Denkste. Mein Akku war wieder voll.





Es muss also doch was an Superfoods dran sein. Die beiden Besitzerinnen Alex und Laura strahlten nur so voller Energie. Die Idee zu dem Laden hatten die beiden vor einem Jahr, entwickelten ein Konzept, suchten einen Laden und bekamen den Mietvertrag an Weihnachten 2015 vom Makler unter den Christbaum gelegt. So konnte die Planung seit Anfang des Jahres konkretisiert werden.

Ihr Wissen über Superfoods haben sich die beiden selber angeeignet. Auf Reisen nach China und Brasilien wuchs das Bewusstsein weiter. In Brasilien stehen Açaí-Bars an jeder Ecke und sind schon lange kein Trend mehr. Der Gehalt an Antioxidanten in der Beere ist sehr hoch. Anfangs war Açaí Surfernahrung – was für Beachboys gut ist, kann für den Rest der Welt nicht schlecht sein: Die Frucht gilt als gesündeste Beere auf der ganzen Welt. Bei „The Great Berry“ wird sie als Püree in Smoothies serviert. Ich muss zugeben, ich kannte den Namen nur, weil Blogger aus Berlin auf die Açaí-Bowl schwören – aber zur Bowl gleich mehr.








Namen wie Açaí, Acerola, Baobab oder Maqui kenne ich nur von Hipster-Accounts, die den Gesundheitstrend für sich entdeckt haben. Bei „The Great Berry“ erklärt mir Alex, dass hinter dem Marketing tatsächlich viel mehr steckt. Sie betont, sie sei keine Ärztin und könne mir nur das erklären, was sie sich an Wissen angeeignet hat – und dafür bin ich unglaublich dankbar, denn endlich verstehe auch ich, was es mit Superfood-Trend auf sich hat.
In den Superfoods stecken Antioxidantien, die zu einer schnelleren Zellerneuerung beitragen. Die Inhaltsstoffe bekämpfen freie Radikale, die Zellen altern lassen. Also wirken sie wie die Superhelden im Körper.

In die Reihe der Superhelden gliedern sich keineswegs nur unbekannte Namen. Ich war etwas beruhigt, denn meine Superfoods sind Bananen, Blaubeeren, Avocados und Ingwer – und davon gab es reichlich in „The Great Berry“. Das macht das Preis-Leistungsverhältnis moderat. „In Berlin kostet so eine Bowl schnell über 10 Euro. Wir mischen regionale Superfoods mit exotischen und kommen auf ein gerechtfertigtes Preisleistungsverhältnis“, erklärt Alex. Regionale Angebote wie Maulbeeren mischt sie mit exotischen Komponenten. 


Links: Morning Glory - Rechts: Ein Green Smoothie mit Goji-Beeren


Links: Blue Bird - Rechts: Immunity Shot mit Ingwer, Ananas, Cayenne Pfeffer und Zitrone
Aber wie schmeckt es denn?
Meine Begleitung hat einen „Morning Glory“ bestellt. Ein Smoothie aus Raw Cacao, Maca, Banane, Apfel, Walnuss, Datteln und Hafermilch. Der Geschmack war sehr bananig und leicht nach Kakao.
Während ich auf meine Açaí-Bowl wartete, durfte ich einen Immunity Shot probieren. Alter Schwede. Er riecht stark nach Ingwer und schmeckt angenehm scharf nach der Knolle mit leichter zitrusfrisch und Cayenne-Pfeffer. Er hat so unglaublich gut getan und meinen Energie-Akku direkt wieder aufgeladen.
Dann kam die Bowl, angerichtet mit Kokoschips, Bananen und selbstgemachtes Granola. Durch das Topping schmeckte die Bowl crunchy und süßlich, aber nicht zu süß, da der Smoothie unter dem Topping sehr beerig war. Nach einer Smoothie Bowl ist man erst einmal satt – aber angenehm gesättigt und aktiv.


Mit „The Great Berry“ ist ein Stück Lifestyle auch in Köln angekommen. Die Wohlfühloase bereichert nicht nur das belgische Viertel und die City, sondern hoffentlich auch das Bewusstsein vieler – so wie bei mir.








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