Samstag, 15. August 2015

Köln-Tipps: Lieblingsläden




In Hamburg habe ich gemerkt, wie wichtig "Insider"-Tipps sind - oder zumindest Tipps von Leuten, die ähnliche Interessen haben wie ich. So wäre ich nie auf die Idee gekommen, am Eppendorfer Weg zu spazieren oder in die Rinderhalle zu gehen. Für meinen Post über die Orte, die ich in Hamburg besonders mochte, habe ich viel Feedback bekommen und mich selber darüber gefreut, anderen in Zukunft helfen zu können. Vor allem, weil ich selber den ein oder andere Tipp aus den vielen Gesprächen mit den lieben Hamburgern bekommen habe.
Deshalb habe ich mich in Köln auf den Weg gemacht, um hier meine Lieblingsorte aufzulisten. Und nicht wundern, mir ist es zum Schluss auch aufgefallen... :



Boutique Frau Kayser: Im Belgischen Viertel kann man praktisch in jedem Laden bummeln. Auf der Maastricher Straße reihen sich neben Schee und einem wunderschönen Papierladen viele weitere kleine Läden, mein liebster bleibt aber Frau Kayser. Die Boutique bietet alles, was das Herz begehrt, aber eigentlich nicht gebraucht wird. Krimskrams, Deko, Stempel, wunderschöne Lampenschirme und Lampions aus Papier. Dort durfte ich mir zu einem Geburtstag mal eine Schürze aussuchen, die bestickt wurde. Sie hängt wie ein Schatz in meinem Zimmer. Übrigens, wer mit Freund kommt: Der Herr kann sich einen Kaffee bestellen, solange die Dame stöbert. (Maastricher Straße 40, Mo-Sa: 12:00-19:00 Uhr)

Siebter Himmel: Einzelhandel ist ein wichtiger Bestandteil für den Charakter von Städten. Mein Herz verliere ich gerne in Bücherläden. In Büchern schmökern ist sehr entspannend und vor allem, wenn ich noch nicht weiß, was ich kaufen möchte. Normalerweise kaufe ich in meiner Heimat, aber in Köln zieht es mich dann in den Siebten Himmel. Auswahl und Beratung sind super, das Team sehr sympathisch. (Brüsseler Straße 67, 10:00-19:00 Uhr)

Santa Rosa: Schmuck, Schmuck, Hüte, Schmuck. Neben dem Café Schmitz liegt die Santa Rosa  und bietet hübsche Accessoires und Modeschmuck. Ich habe mir dort mal einen Sommerhut gekauft und wurde perfekt beraten. (Aachener Straße 32, Mo-Fr: 12-20 Uhr, Sa: 11:00-19:00 Uhr)

Eisbar Schmitz: Wer sich beherrschen konnte und bei Santa Rosa nichts gekauft hat, darf sich zur Belohnung ein Eis bei Schmitz holen. Ich empfehle: Karamell mit Fleur de Sel oder eines der Fruchtsorbets. Der Preis mit 1,30 Euro pro Kugel ist gerechtfertigt, denn das Eis hat eine super Qualität. (Eiscreme ab 15:00 Uhr offiziell, aber das habe ich auch schon früher bekommen) 

Eisdielerin: Die nächste Eisdiele. Diesmal wieder in Ehrenfeld und direkt in meiner Nachbarschaft. Das Eis wird ohne Zusätze und künstliche Aromen hergestellt und schmeckt fantastisch. Meine Empfehlung: Lavendel oder Zitrone. 
Die Kugel Eis kostet 1,20 Euro

Café Rotkehlchen: Neben der Eisdielerin liegt direkt das Café Rotkehlchen. Dort gibt es herzhafte Speisen und ziemlich guten Kuchen. In jedem Fall einen Galao bestellen - dieser wird mit Honig serviert. 

Mand&Kvinde: Köln hat den skandinavischen Trend knapp verpasst, denn die Anzahl der Läden wie in Hamburg, wird vergebens gesucht. Egal, wenn es dafür wenige gute Läden gibt. Einer ist Mand&Kvinde. Die Boutique für Mann und Frau (sagt der Name schon) bietet Designer-Mode an. Die Preise sind dementsprechend hoch, aber Bummeln nur zum Gucken reicht oftmals ja auch schon. (Mo, Di, Do, Fr: 11:00-20:00 Uhr, Sa: 11:00-18:00 Uhr. Dienstags geschlossen!!)

Candia: Mein Lieblingsgrieche und der nächste Laden am Brüsseler Platz. Im Sommer muss man Glück haben, um einen Platz draußen zu ergattern. Eine Pita lässt sich auf der Hand aber auch am BP essen. Ich favorisiere allerdings die gegrillten Sardellen und dafür sollte schon ein Plätzchen frei sein - gerne auch drinnen. Tagesgerichte wechseln, Souvlaki ist immer top! (Brüsseler Straße 70, hat irgendwie immer offen) 

Brüsseler Platz: Oben oft erwähnt, also kommt er selber in die Liste. Ich mag die Ungebundenheit an dem Platz. Man holt sich was zum Trinken, hockt sich irgendwo hin. Von dort lassen sich gute Abende starten, denn ab 21:30 Uhr ist Schluss und die Nachbarn haben sich ihre Ruhe verdient. 

Ehrenstraße: Zum Glück haben sich die meisten Ketten mit ihren wirklich großen Filialen auf der Hohestraße und Schildergasse angesiedelt. Auf der Ehrenstraße gibt es zwar auch Zara und H&M, aber es lässt sich deutlich entspannter bummeln. Von dort gehen viele kleinere Straßen mit weiteren individuellen Geschäften ab. 

Ecco: Das Restaurant in der Südstadt habe ich nichtmal selber entdeckt. Neben Brunch bietet Ecco auch Mittagstisch und eine Abendkarte an. Der Clou: Die Speisen sind vegan und/oder glutenfrei. Super lecker und preislich völlig ok! (Kartäuserwall 7-11, Mo - Sa: 10-23 Uhr, So: 10-20 Uhr)

Merkste selber? Ja, fällt mir selber auf und wird durch die Karte deutlicher. Ich komme nicht raus aus Ehrenfeld und dem Belgischen Viertel. Meine Köln-Lieblinge liegen daher alle nebeneinander und in die Südstadt zieht es mich nur zu meinem Friseur. Vorsatz: Sollte ich mal ändern. 

Eine Foodie-Übersicht gibt schon einen Ausblick: 

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