Donnerstag, 6. August 2015

Kaffee- und Espresso-Hotspots in Hamburg




Wo gibt es in Hamburg guten Kaffee? Drei Stationen haben mir besonders gut gefallen. Sie liegen in der Speicherstadt, an der Sternschanze und auf St. Pauli:











Nach einer Nacht auf dem Kiez ist der Kaffee von Deathpresso der richtige Wachmacher. Nicht weit von der Reeperbahn entfernt liegt die Kaffeerösterei auf St. Pauli. Die Ansage „Schlafen kannste wenn du tot bist“ trifft es genau – 60 Prozent Arabica, 40 Prozent Robusta. 
Platz bieten die Bänke vor der Rösterei und im Inneren auf der gemütlichen Couch, auf den Kisten am Fenster oder an einem der Tische. Der Kiez-Flair entspannt die Atmosphäre, die Musik wechselt zwischen ruhig und deep. 
Wie war der Kaffee?
Es gibt Tage, da brauche ich Milch zum Espresso. So war es auch bei Deathpresso, was dem Geschmack keinen Abbruch tat. Der kräftige Charakter kommt auch durch Milch raus und wir nur leicht getrübt. Trotz des hohen Robusta-Anteils war er nicht zu bitter oder zu erdig. Davon wollte ich mehr, vor allem ohne Milch – also habe ich ein Paket Bohnen für zu Hause eingepackt.  
Großes Lob auch an die Küche. Das Sandwich mit Ei und Speck war sehr lecker! 
Abends verwandelt sich das Café übrigens in eine Bar. 





Ursprünglich wollte ich zur Filiale in Winterhude. Dann kam der Regen, schlechte Laune und der Spaziergang fiel aus. Die Hauptfiliale mit den Röstungsmaschinen liegt auf der Schanze nur ein paar Minuten neben der S-Bahn, was mir an diesem Tag sehr gelegen kam. Allerding vielen anderen auch. Gemütlich und ruhig ist anders. Aber eben nicht lecker. Also musste ich mich mit meinem Platz in einer Ecke zufrieden geben. Bestellt habe ich „Guatemala Antigua San Rafael Urias Valdes“, der mit der Beschreibung „weich, rund mit Aromen von Honig, Schokolade und Pfirsich“ lockte. Dazu gab es ein Franzbrötchen, was wohl das karamellisiertes war, das ich in dieser Form je gegessen habe. 
Wie war der Kaffee?
Tatsächlich sehr fruchtig und schön mild. Die fast rötliche Farbe zeigte mir schon, dass er nicht zu stark sein kann. Die dunkle Schokolade hat den Früchten die Säure im Geschmack genommen. Mit ein paar Tröpfchen Milch war er perfekt für mich. 
Da war es verziehen, dass es in der „Halle“ nicht gerade entspannt war – aber was will man auch an einem Sonntagnachmittag bei Dauerregen erwarten. 
Auch hier habe ich ein kleines Paket mit Bohnen mitgenommen.






Dieser „Tipp“ steht in jedem Reiseführer. Die Kaffeerösterei in der Speicherstadt liegt neben dem Miniaturwunderland. Überraschung – sie ist ein Touristenmagnet. Aber: Der Kaffee schmeckt! Wer 30 Minuten Wartezeit im Herzen Hamburgs anders nutzen möchte, sollte vor 11 Uhr kommen. Besser noch vor 10 Uhr. Denn alle Touris frühstücken in Cafés oder im Hotel und die Baristas haben noch Lust auf richtige Beratung. Für die Touris: Nach dem Fischmarkt ist ein perfekter Zeitpunkt. 
Wie war der Kaffee?
Ich habe den Espresso Forte genommen. Wer so früh aufsteht, darf sich einen Espresso bestellen, der 60 Prozent Arabica und 40 Prozent Robusta hat – und den direkt doppelt. Wach macht er, zieht einem aber nicht direkt die Schuhe aus. Er ist sehr ausgewogen, hat neben einer fruchtigen Komponente auch einen leicht erdigen Geschmack. 


Auch hier habe ich Bohnen gekauft. Allerdings nicht für mich, sondern als Mitbringsel.

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