Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommer-Zeit = Burger-Zeit

Normaler Cheese-Burger: Beef-Patty, Tomate, BBQ-Soße, Salat-Beilage. Das Brötchen ist ein richtigen Roll und mit Käse überbacken. Der Klassiker kommt immer an, auch in kleinerer oder XXL-Form. 
Auf der Suche nach einem Foto meines Lieblings-Eis-Kaffees (HIER) sind mir tatsächlich ein paar Burger-Bilder entgegen gekommen, die ich nicht in meinem Foto-Archiv versauern lassen möchte. Ich muss mich hier als Flexitarier outen. Das ist kein Versehen, ich habe dieses böse Wort wirklich benutzt. Irgendwann habe ich so einen lächerlichen Internet-Test gemacht und es kam raus: Ich bin nichts Halbes und nichts Ganzes, bin kein Fleisch- aber auch kein Pflanzenfresser. 
Wie auch immer, mein Verhältnis zu Fleisch ist so: Drauf verzichten geht nicht. Ich liebe Fleisch. Es geht nichts über ein Steak, rare und nicht zu medium. Aber ich brauche es eben auch nicht jeden Tag. Lieber in Maßen, dafür gut und dekadent. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich ein bis zwei Wochen gar kein Fleisch esse, sondern sogar im Restaurant das Tofu-Tier wähle. 

Burger sind auch so eine Sache. Ketchup ist nicht meins, Mayo ist nicht meins, das Fleisch darf nicht zu sehr gewürzt sein, das Brötchen muss griffig sein und Schweinefleisch soll bitte auch nicht im Patty sein. Es heißt nicht aus Spaß Beef-Patty! 
Wie auch immer. Es sind 30 Grad oder sogar heißer draußen, der Sommer ist endlich da, der Grill sollte in Dauerschleife laufen und in den Abendstunden bei einem lauen Lüftchen der Hunger kommen. Perfekte Bedingungen für Burger! 
Sind die Ideen zum Burger-Belag ausgegangen? Dann kommen hier ein paar wirklich geniale Varianten. Das Fleisch wurde bei allen auf einem Weber-Grill gegrillt. Deshalb will ich hier auch keine Grill-Tipps sondern nur Anregungen geben, denn den heiligen Weber-Grill durfte ich bisher nur angucken und fotografieren. 


Das ist direkt meine Lieblings-Kombi: Der süße Senf bleibt versteckt, das Beef-Patty auch, ab dem Cheddar wird alles sichtbar und geht mit gegrillten Zwiebeln, krossem Speck und Sauerkraut weiter. Die letzte Schicht bilden gegrillte und mit Honig beträufelte Apfelscheiben... Glaubt mir, ein Burger reicht für Hauptspeise und Dessert, weil alle Geschmacksknospen etwas zu tun haben. Ich liebe diese Variante! 



Dieser Burger besteht ebenfalls aus einem Beef-Patty, der sich auf einer Schicht Eisberg-Salat betten darf. Ein Bergkäse verleiht dem Fleisch mehr Würze, dazu gibt es eine Tomate, gegrillte Zwiebeln und Sauerkraut. Als Soße passen BBQ, süßer Senf und Mayo, die mit Worcester-Soße abgeschmeckt wurde. Süßkartoffeln und Mais sind meine Lieblingsbeilagen. 



Und natürlich etwas für die Veggies: Oben und unten Guacamole, gegrillte Zwiebeln und Tomaten auf einem Patty aus schwarzen Bohnen, das mit Chili-Käse überbacken wurde. Bei der Mischung haben selbst Fleischliebhaber den Unterschied nur schwer bemerkt. 
Wer ein Rezept für einen Veggie-Burger sucht, wird bei Google schnell fündig. Aus Black Beans lassen sich ganz leicht tolle Pattys zaubern. Nur wer kein Fleisch mag, muss nicht auf Grill-Abende verzichten! 


Eine Menge Zwiebeln, eine Menge Mais und eine gesunde Balance zwischen Fleisch- und Veggie-Pattys 




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