Montag, 9. Februar 2015

Café Schwesterherz versorgt mütterlich





Jedes Mal auf dem Weg zur Haltestelle, zum Supermarkt oder wohin ich sonst auf der Venloer Straße unterwegs bin - ich komme immer an diesem schönen Fenster vorbei. Dort sitzen Leute an der Fenster-Theke, beobachten die Straße, lesen, trinken Kaffee, haben ihren Laptop aufgeklappt. Logisch, dass auch ich nicht lange gewartet habe, um im Café Schwesterherz eine Auszeit einzulegen - und wiederhole das ständig.

Als ich das erste Mal dort war, fielen gerade erst die Blätter und die Luft war noch angenehm. Auf den Platz draußen verzichte ich verständlicherweise seit einigen Wochen, verziehe mich in die gemütlichen Ecken. Sofas, zusammengewürfelte Stühle und Tische, die bereits genannte Fenstertheke und eine lange Tafel in der Mitte des Cafés geben dem ersten Raum eine ganz wunderbare Atmosphäre. 
Schwesterherz, betrieben von zwei Schwestern, erweckt jedes Mal so ein "Ich komme nach Hause"-Gefühl. Oder "Ich sitze im Wohnzimmer, trinke einen Tee und schalte kurz ab". Der Tee schmeckt nämlich auch sehr gut! Obwohl ich in Cafés lieber Kaffee bestelle, wähle ich ab und zu den Ingwer-, Pfefferminz oder Schlechtwetter-Tee. 
Das Café Schwesterherz bietet neben Kuchen auch eine wechselnde Karte an. Kleine Gerichte mit Veggie-Alternative werden frisch gekocht - im zweiten Raum. Dort versteckt sich hinter einer Kuchentheke die kleine Küche. Dem Team kann dort beim Arbeiten zugeschaut werden. 
Sieben Tage in der Woche hat Café Schwesterherz geöffnet. Aber Achtung, ein paar Mal musste ich mir eine Alternative suchen, denn das Café kann auch für private Veranstaltungen gebucht werden. Wer die Gesellschaft von außen kurz beobachtet, kann sicher sein: Die Schwestern kümmern sich auch um eine große Gruppe mütterlich. 






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