Freitag, 19. September 2014

Yufka-Teig mit Spinat und Feta - Jamie lässt grüßen und hält die 30 Minuten (fast) ein





"Knusprig solls sein... Aber innen ganz fluffig. Und ein Resteessen. Ach, und es muss ganz fix gehen."

"Kein Problem! Noch einen Wunsch?"
"Ne, das war's eigentlich schon."

Wenn sonst nichts weiter ist, sollten die Wünsche kein Problem sein. Schließlich hatte ich noch frischen Spinat, ein Stück Feta und Cheddar, Eier und Pinienkerne zu Hause. Deshalb bin ich so ein Fan von Tartes: Sie sind perfekt für Reste. Oft schmeiße ich nur ein paar Zucchini-Scheiben und anderes übriggebliebenes Gemüse auf den Teig. Platz auf meinem Blog bekommen sie dafür aber nicht - hier darf ja schließlich nicht alles drauf, was mal im Ofen war.  
Diese Tarte dagegen - ja diese musste ich euch zeigen. Sie stammt von Jamie Olivers 30-Minuten-Gerichten, die bekanntlich mehr als 30 Minuten brauchen. So war es auch hier. 10 Minuten habe ich länger gebraucht, wollte aber auch nicht so ein Schlachtfeld hinterlassen wie der Sternekoch es ständig tut. Von daher fande ich mein Timing noch im Rahmen. Das einzige, was ich noch kaufen musste, war eine Packung Yufka-Teig und noch ein bisschen mehr Feta (Feta kann nie genug sein). 
Das Rezept kann ich nur empfehlen, denn der Teig wird so herrlich knusprig, dass ich ihn am liebsten ohne Füllung abgeknabbert hätte.


Das Rezept: 


Eine Hand Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, anschließend herausnehmen. 5 Eier schaumig schlagen, 300 Gramm Feta, 50 Gramm geriebenen Cheddar, ein wenig getrockneten Oregano und die Schale einer halben Zitrone unter die Eier mischen. 300 bis 400 Gramm frischen Blattspinat waschen, trocken schleudern und in einer Pfanne mit Öl anbraten, bis er zusammengefallen ist. Kurz abtropfen.
Eine Springform fetten. Ihr könnt auch ein Stück Pergamentpapier zusammenknüllen, unters Wasser halten und als Backpapierersatz nehmen. Vier Yufkablätter auf der Küchenplatte ausbreiten, mit Wasser anfeuchten, Olivenöl und Salz darauf geben und mit der nächsten Schicht Yufkablätter wiederholen. Ich habe ein Packet gebraucht und hatte so vier Schichten. Vorsichtig in die Springform geben. Den Spinat und die Pinienkerne mit der Eimischung vermengen und mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Ich habe hier kein Salz mehr wegen des sehr salzigen Fetas genommen. Das ist aber reine Geschmackssache. Zu Not: Später nachsalzen.
Die Füllung ins Yufka-Nest geben und die überstehenden Ränder einfach als Deckel nach oben klappen. Die Tarte darf bei 190 Grad 20 Minuten backen. Anschließend mal gut rütteln. Ist die Füllung noch nicht fest 5 Minuten länger im Ofen lassen. 


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