Dienstag, 19. August 2014

Berlin, du bist so wunderbar - und schmeckst nach Bananenbrot





Würde der Kalender nicht etwas anderes sagen, würde ich denken, es sei Oktober. Der Regen plätschert nur so aufs Dach und ich sitze mit dicken Socken vorm Lattop. Zeit an etwas anderes zu denken. Zeit an Berlin zurückzudenken. 

Ach Berlin, du bist so wunderbar. Das bist du wirklich, obwohl so viele gesagt haben, wie hässlich du seist. Oder war ich nur in den richtigen Ecken? 
Auf jeden Fall war ich Anfang August in der Hauptstadt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es erst mein zweiter Besuch in Berlin war. Der erste liegt schon acht Jahre zurück - also wurde es mal wieder Zeit. 
Eingecheckt haben wir im 25hours-Hotel und konnten den Blick auf den Zoo, oder eher auf die Affen genießen. Und auch die Dachterrasse sollte nicht unterschätzt werden. Mit Blick auf die Gedächtniskirche ließ sich die Sonne dank des Gin-Tonics in meiner Hand bestens aushalten. Weil irgendwo schließlich abends war, war der Drink am Nachmittag schon gerechtfertigt. 
Nach der Touri-Tour ging es nach Kreuzberg, erst ein wenig durch die nicht mehr ganz so Ghetto-artigen Straßen, dann zur Markthalle 9, wo ein wahnsinnig gutes Brötchen mit Fleisch und Fleisch auf uns wartete. Und Fleisch war drauf - stimmt. Die Markthalle war sehr schön und hatte eine Menge Streetfood im Angebot. Abends waren wir zum Essen nochmal in Kreuzberg, wo ich mein Herz an einen Araber verloren habe. Wir haben eine Platte für vier Personen bestellt, mit Falafeln, Humus, Rote-Bete-Paste, Spinat, Reis, Gemüse, Halloumi,... HIER geht's zum Instagram-Bild. Zum Abschluss habe ich mir noch einen Zuckerschock durch Baklava geholt. 
Bei dem Regen in Köln denke ich vor allem an Berlin zurück, weil das Wetter so schön war. Wir haben an einem Abend am Holzmarkt an der Spree gesessen. Die "Beachbar" kann ich nur empfehlen. Sie ist extrem alternativ und sehr gemütlich. Getränke kann man sich mitnehmen, aber auch dort kaufen.
Und da gab es noch etwas: Bananenbrot. In Kreuzberg haben wir eine kleine Pause eingelegt und es gab in dem Café Bananenbrot. Es war herrlich frisch und nicht zu süß. Weil ich heute Morgen Zeit zum Backen hatte und an Berlin gedacht habe, wollte ich den Berlin-Geschmack direkt nach Köln holen. Und es hat funktioniert. Zumindest in meiner Küche... Das Rezept gibt es etwas weiter unten.


Aussicht von der Terrasse vom 25hours

An einer Currywurst kommt man wohl nie vorbei...

Touri-Tour

Gut getarnt in meinen Lieblings-Vans


Holzmarkt, kann ich nur empfehlen



Streetfood in Ehrenfeld

Brötchen mit Fleisch und Fleisch

True!


Banana bread


Das Rezept zu meinem Bananenbrot: 

270 Gramm brauner Zucker und zwei Eier schaumig schlagen. 200 Gramm zerdrückte Bananen unter den Teig mischen. In einer Schüssel 280 Gramm Mehl, 1 Tl Backpulver, 1 Tl Natron, 1 Tl gemahlener Ingwer und 1 Tl Zimt vermischen. In kleinen Schüben zur Ei-Bananenmischung geben. 140 Gramm Butter zerlassen und ebenfalls unter den Teig rühren. Dieser kommt in eine ausgebutterte Kastenform und darf im heißen Ofen bei 170 Grad eine Stunde backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! 
Kurz in der Form ruhen lassen, anschließend auf ein Gitter stürzen.


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